Liebesgefühle
Mein Ich

Geposted am Sunday 23 November 2008

Ich bin nicht besonders klug.
Ich bin nicht besonders stark.
Für dich will ich es gerne sein.

Ich bin keineswegs reich.
Schon gar nicht groß.
Für dich will ich es gerne sein.

In Wahrheit bin ich nur ich.
Ich bin ein nichts – ohne meine Liebe zu dir.
Für dich will ich gern mehr sein

als nur ein Freund.

Und wenn ich all das nicht sein kann,
so lasse mich dein einsamer Beschützer sein.
Für dich will ich es gerne sein.

Keiran @ 13:13
Filed under: Gedichte
Ich vermisse dich

Geposted am Tuesday 18 November 2008

Ich vermisse dich.
Ich vermisse dich.
Jeden Tag, an dem du mir fehlst, vermisse ich dich.

Lass es dir gut gehen.
Ob Sonne oder Regen, ich denk an dich.

Du fehlst mir und ich vermisse dich.

Keiran @ 06:05
Filed under: Gedichte
Stand der Dinge – November 2008

Geposted am Saturday 1 November 2008

Mich stimmt es sehr traurig, dass ich wieder Mal kaum Erfreuliches hier nieder schreiben kann.
Ich kann nicht schreiben wie glücklich ich mit meiner Partnerin bin, oder dass ich neue glückliche Erlebnisse mit ihr habe. Ich kann ja nicht Mal schreiben, dass ich wirklich glücklich bin. Erfolg bei der Ausbildung, was für sie vielleicht nichts ist, im Vergleich zu ihrem Studium – fernab dessen was mich wirklich glücklich macht. Ich arbeite ja nur so hart, um ihr Gutes tun zu können. Vermögen aufbauen, um es mit ihr ausgeben zu können. Was nützt mir der berufliche Erfolg, der auf Zuneigung und Liebe aufbaut, wenn nichts dergleichen vorhanden ist?

Ich fühle mich nunmehr wirklich wie ein wertloses Stück Dung, in meiner Freizeit. Der letzte Höhepunkt an Missmut und Unangenehmes war ihr Kommentar in meinem anderen Blog. Ein Streit, der schon Mal war, und der meine Grenzen überschritt, weil sie den scheinbar öffentlich und online – distanziert – führen möchte. Ich hätte mich viel lieber mit ihr zusammengesetzt, aber diese Möglichkeit war ihr wohl zu fern, empfand ich.

Noch immer dreht sich mir der Magen um, wegen Erinnerungen. Dinge die ich nie hören oder wissen wollte. Dinge die mich quälen und mich fordern wütend zu sein und zugleich tiefen Kummer zu empfinden. Der Streit mit Paul – der Verlust von Hoffnung. Noch immer sitzt der schmerz tief, so tief wie einprägsam Erinnerungen nur sein können.

Und die schönen Erinnerungen – die kommen mir so irreal vor. “Warum?”, fragte ich. Weil ich manches bis jetzt nicht akzeptieren kann. Für sie veränderte ich mich. Ich programmierte mich um ihr zu gefallen. Aber am Ende ging ich daran kaputt, und sie entglitt mir schneller als meine Albträume es sagen zu vermögen. Ich gebe mir an allem die Schuld, und von außen hin wird mir die Schuld auferlegt.

Manchmal denke ich: es gibt keinen Platz für mich auf dieser Welt. Manchmal hoffe ich, jemand würde mir eine Chance geben, und ich zeige es demjenigen. Aber ich war wohl für sie zu anstrengend, als dass ich um Geduld hätte beten können. Zu emotional, zu anfällig, zu schwach. Meine Stärken spielten kaum mehr eine Rolle. Selbst ich vergaß. Wo ich heute bin, das ist ein Punkt der letztes Jahr im Mai erreich wurde. Es gefällt mir nicht – ich laufe blind. Blind einer Liebe nach – Hauptsache weiter.

Es schmerzt. Eine Freundin hat das gleiche Problem wie meine Geliebte es einst durch mich hatte. Vielleicht kann ich Buße tun, indem ich um das Glück anderer kämpfe. Mein Glück ist wieder in weiter ferne gerückt. Ich muss meine Werte überdenken, wenn Hingabe und Treue wie ich sie lebe keinen Platz in dieser Welt haben. Ich muss noch lernen. Vielleicht muss ich lernen, wie es ist, eine “Kindheit” und Glück zu haben. Das Glück, wovon ich nur träumen kann.

Keiran @ 12:54
Filed under: Gedanken
Schlaflos IV

Geposted am Friday 17 October 2008

Eigentlich wollte ich schlafen. Nur noch schlafen. Und doch ist es wieder Mal eine Nacht, wie schon all zu oft, wenn ich die Zeit damit verbringe hier zu schreiben als zu schlafen. Meine Gedanken finden einfach keine Ruhe. Seit wie vielen Tagen schon, will ich einfach nur noch schlafen?

Sie schrieb, dass sie es nicht nötig habe, sich mit mir abzugeben. Und für mich ist es so als bräche erneut meine komplette Welt zusammen. Wieder ein Mal.

Es gibt Momente, immer kurz nach den Träumen, da wünschte ich mir man würde mich schlicht entsorgen. So wertlos fühle ich mich manchmal. Aber das hängt mit vielem Zusammen. Insbesondere meiner Vergangenheit, und all den Dingen die mich prägten.

Ich sah mein Leben lebenswert an, wo ich mir selbst weiß machte, dass ich vielleicht irgendwann in ferner Zukunft eine Chance bei ihr hätte – würde ich nur lang genug an mir arbeiten. Sie hat wohl sehr viel an mir auszusetzen. Vielleicht haben das viele. Ich weiß es nicht mal, da die Rückmeldungen sich widersprechen.

Aber ich kenne meine Schwächen und verstehe auch deren Ursprünge. So ist mir zum Beispiel klar, woher mein Eifer kommt an mir selbst zu arbeiten. Aus der selben Quelle wie meine Eifersucht. Ich bin klein gewachsen und wohl nicht wirklich attraktiv, nimmt man die Vorbilder aus den Medien. Ich weiß, dass es viele Menschen gibt die charakteristisch und physisch besser sind als ich. Es erscheint fast schon natürlich, dass ich stetig Angst habe sie endgültig zu verlieren. Unabhängig ob an jemand anderen oder überhaupt. Kenne ich doch auch die Lösungen für diese Probleme – fehlen mir aber die Mittel. Wie denn auch soll ich alleine es bewältigen, wenn es ein Problem ist, was aus Zweisamkeit entsteht? Irrelevant – irreführend? “Liebe”, nennen das viele.

Was ich bot – Treue, Hingabe, und alles andere – da gibt es viele meiner Art. Ich habe bis heute nicht herausgefunden, was ich ihr anbieten könnte, was wirklich nur ich anbieten kann – außer meiner Zuneigung ihr gegenüber.

Ich hasse die Situation in der ich geraten bin. Schmerzerfüllt und kein Ende in Sicht. Ich wache auf, ohne Ruhe gefunden zu haben im Schlaf. Die Träume die ich habe fingen an mich zu verfolgen. “Lebe deine Träume”, heißt es. Ich sehe keine Möglichkeit mehr dafür, wenn alle meine Träume um sie drehen.

Ich stürze mich in Arbeit und messe meinen Erfolg nicht länger in sozialer Gesundheit, sondern in Geld. Warum? So wollte ich nie werden. Ich stelle mir vor, dass ich selbst mit einem einfachen “Putzjob” glücklich wäre, hätte ich die Liebe meines Lebens an meiner Seite.

Im Moment sehe ich mich aber, wie ich versuche das Loch, dass in mir gerissen ist, mit sturer Arbeit zu kompensieren. Das Geld was ich verdiene kommt zum Teil in einen Topf. Der Teil, den ich genutzt hätte um mit einer Freundin auszugehen. Warum das alte Schemata? Wegen ihr ging ich auf einen Weg, von der ich mir Erfolg wünsche. Genug Erfolg für uns beide. Genug Erfolg um sie glücklich zu machen, mit dem was ich dadurch verdiene.

Sie glücklich machen. Warum? Tief im inneren dieser Hunger nach Zuneigung. Diese Angst vor Einsamkeit. Mein ganzes Streben, mein Handeln – alles dafür dass sie mich bisschen mehr mag. Ich lernte von ihr, was es heißt wahr zu lieben. Erleben tue ich das mit einer Zuneigung die nicht abbrechen will. Ist es denn nicht verrückt, wie mein Bild einer Traumfrau so sehr von ihr geprägt ist?

Die Träume sind nun nur noch schwer zu deuten. Manchmal wache ich auf ohne Erinnerung an einen Traum. Nur ein Augenblick – ein Gedanke daran wie es wäre, würde ich aufwachen und sie neben mir sein erweist mir Einblick in meine inneren Wünsche. Ja nicht Mal ein Zusammen sein von ewiger Dauer. Aber es fehlt der Abschluss des Wunsches. Ein Wunsch der vielleicht niemals in Erfüllung gehen kann. Naiver, fast schon kindlicher Wunsch.

Ich renne blind rein in die Arbeit. Versuche den nicht mehr funktionierenden Gedanken auszublenden, der sagt: “du tust das für sie”. Würde ich die Augen aufmachen, fürchte ich meinen Zusammenbruch. Geld und Erfolg im Beruf allein machen nicht glücklich, wenn ich es nicht mit jemanden teilen kann. So sehr ich auch Selbstbewusstsein und Stolz aufgebaut habe, so zerbrechlich bin ich im innersten.

Irgendwo ist da in mir, der tiefe Kern der sagt: “ich will alles trotzen”. Doch er sagt auch: “weil es sie gibt”. Ist das dann nicht verständlich, dass in mir ein Loch gerissen wurde? Es ist, als ob ich nach langer Suche das gefunden hätte, wonach ich mein Leben lang gesucht hätte. Es aber dann verloren habe, ohne wirklich zu verstehen warum. Die einen sagen “weggenommen”. Die anderen sagen “fallen gelassen”.

Jeden morgen wache ich auf, erblicke ihr Bild und schließe dann erneut die Augen, um mich vor dem Fallen zu bewahren. Ohne sie wäre ich nicht so weit, dass ich leben könnte. Ohne sie, fühle ich mich fehl in dieser Welt. Es musst aber Alternativen für mich geben – etwas was mich von Abhängigkeit befreit. Ich sehe es nur noch nicht.

Meine Maxime stand in Bezug zu ihr. Jetzt verlangt es eine neue Definition.
Traurig stimmt mich, wie ich mich fühle in Bezug auf die drei Worte ihr gegenüber – mit denen ich mich am Anfang so schwer tat, und heute wertlos erscheinen.

Ich bin nur einer – ein jemand. Für mich war sie mehr als eine gute Freundin. Für sie war ich offiziell ein guter Freund. Wo ich mich sehe und was ich ihr bat: ich würde noch zu ihr stehen wenn niemand sonst ihr bei stünde. Ich würde an sie glauben. Weil sie es mir wert war.

Keiran @ 00:31
Filed under: Gedanken und Gefühle
Eine Liebesgeschichte

Geposted am Monday 13 October 2008

Eine Geschichte über Vergesslichkeit und Erinnerungen.
Aus irgendeinem Grund ist die Zusammenkunft freudlos.
Auch der Abschied ist freudlos.

Wenn sich unsere Seelen trennen, nur um unerwartet zueinander wieder zu finden – dann weil der Wind unsere Melodie singt.

Auf der anderen Seite der Fiktion, liegt die Wahrheit.
Erinnerungen. Tief verborgen und verschlossen.

Warum entfallen mir die Tränen in Einsamkeit?
Warum erdulde ich Leiden in Einsamkeit?

Liebe…
Träume…
Leben…
Wünsche…

Wir Menschen können nicht sein wenn wir diese Dinge vergessen. Und dennoch…

Dies ist der Anfang einer Geschichte, über zweier Personen, welche sich verloren – und zueinander wieder finden… (Fortsetzung folgt)

Inspiriert durch Wahrheit und Fiktion, und den Farben aus einer anderen Welt. Wer kennt sie nicht? Die Geschichten, welche wir erzählt bekommen, und weitererzählen – weil sie uns bewegen.

Keiran @ 21:47
Filed under: Gedanken
Sie ist unersetzlich

Geposted am Monday 6 October 2008

Alles was wir lieben ist unersetzlich.
Alles was wir ersetzen können, haben wir nie geliebt.

Spruch des Abends

Keiran @ 22:34
Filed under: Gedanken
Abschluss

Geposted am Friday 3 October 2008

Liebe Lingxin,

ich bin wahrlich entsetzt als ich dein Kommentar im Blog las. Die erste und letzte Frage die sich mir nach meinem letzten Schreiben stellte ist: warum?

Ich gab mir Mühe gegen alle Regeln zu brechen und dir zu sagen, wie wichtig du mir warst und ich dich zumindest als Freundin behalten wollte. Aber immer mehr bedrückst du mich mit Zügen eines Abbilds, von dem ich glaubte, du wolltest es vermeiden. Ich nehme dein Kommentar so auf, dass du es nicht anders willst, als mich nunmehr los zu werden.

Was soll ich da noch groß sagen? Du beleidigst mich und ich fühle mich gekränkt. Nicht nur deswegen. Und noch schlimmer: du scheinst von allen die Einzige zu sein, die mich so schlimm sieht. Ja, ich habe erst darüber nachgedacht. Und ich habe Leute gefragt – jene die mich kennen, jene die mich weniger kennen. Sie alle bestreiten das Bild, dass du von mir hast seit jeher. Und auch ich sehe mich nicht so, wie du es vielleicht meinst oder von mir denkst.

Ich wartete auf eine Antwort von dir. Ich stand immer zu dir. Und doch scheinst du mich voller Misstrauen zu blicken. Ich bin es wirklich müde zu warten, und mir alles gefallen zu lassen nur um von dir eine Antwort in Freundschaft zu erlangen. Ich werde dich nicht mehr belästigen und blind meinen Weg folgen, wenn du nichts mehr mit mir zu tun haben willst. Du warst alles für mich und ich habe deine Freundschaft verloren. Aber du trugst auch deinen Teil dazu.

Du bist stark genug, dass es wahrscheinlich keine Rolle spielt ob wir befreundet oder bekannt sind. Ich werde mich an dich erinnern und nie ein böses Wort über dich verlieren – darauf hast du mein Wort.

Was ich von dir viel früher erwartet hätte wäre Klarheit, und Entscheidung – über unsere Rollen in Freundschaft. Dass du mal wirklich, als Stärkere, klare Linien ziehst. Ich sehe meine Zuvorkommenheit entgegen deinem Stolz als Schwäche, dass ich nichts entscheiden wollte außer dir nahe zu sein, so dass ich alles hinnahm. Jetzt will ich nur noch ein status quo. Ich lasse dich in Ruhe, und du brauchst mich auch nicht mehr zu bewerten, was ich so mache.

Ich hätte mir mehr von dir gewünscht, als Vorurteile und Kritik aus ferner Distanz. Ich glaubte und glaube noch immer an dich. Ich hoffe, ich bin der Einzige, der sich durch dein Verhalten vergraulen lässt.

Spar dir die Antwort hierzu, wenn du nichts mehr hast als negative Kritik. Man verliert nur, wenn man nicht bereit ist auch eine Verbesserung vorzuschlagen. Ich finde, du hättest echt was sagen sollen, als Freundin. Aber ich muss nun fürchten, dass es dir egal war – egal wie oft ich danach bat.

Für mich bleibst du dennoch die tollste Frau auf der Welt. Ich wünsche dir ein schönes und gesundes Leben und bin zuversichtlich, dass du dein Studium mit Bravour meisterst. Für mich war das Abitur ohne dich ein Horror – obgleich dir es einfach erschien.

Bis irgendwann mal, wenn du mich brauchst.

In Liebe
Dein Keiran

Keiran @ 15:11
Filed under: Gedanken
Liebe ist…

Geposted am Tuesday 30 September 2008

Liebe ist, wenn das Glück des anderen ein wichtiger Bestandteil des eigenen Glücks ist.

Keiran @ 17:49
Filed under: Gedanken
Danach

Geposted am Tuesday 23 September 2008

Was ist los Christopher?

Ich habe eine solche Wut auf sie! Aber was mich noch wütender macht, ist der Gedanke: selbst wenn sie wüsste, ginge das so an ihr vorbei!

Das Schlimme daran: ich liebe sie noch immer. Immer noch. Immer noch. Immer noch. Daran wird sich leider auch nichts ändern. Ich habe mich damit abgefunden und sehne mich nach Freiheit. Ich verliere alles mit ihr. Aber eigentlich habe ich schon alles verloren. Ich klammer an den Resten einer zerbrochenen Welt – einer Welt die ich träumte – die sie vielleicht nicht haben will!

Keiran… Ich liebe sie. Aber sie tut mir weh… ich bin es nicht mehr der mir selbst weh tut… Ich hab mich verändert…

Keiran @ 23:10
Filed under: Gedanken
Streit

Geposted am Tuesday 23 September 2008

Was fällt ihr eigentlich ein mit diesem Verhalten mir entgegenzutreten?!
SMS/Briefe – von wegen! Man kann da doch eh keine Emotionen raus lesen ~ aber warum lese ich immer diese Antipathy raus, von wegen sie wäre mir nicht wichtig oder so?

Gott, natürlich ist sie mir wichtig – sonst wäre nicht so verletzt. Ich jammer nicht – ich bin sauer. Gekränkt. Was soll ich sagen? Ich habe ihr gesagt, wie sehr ich mich auf ihren Besuch freue. Klar trifft es mich überraschend, wenn sie mich plötzlich wegen kommendes Wochenende fragt. Hallo?! Wann sie hat mir schriftlich mitgeteilt, von wann bis wann sie hier wäre? Ich erinnere mich, dass sie was gesagt hat – für Mitte September – darauf war ich vorbereitet – ich habe regelrecht sehnsüchtig gewartet, dass sie mir zeitig Bescheid gibt.

Ich würde ihr so gern meine Meinung sagen, wäre ich nicht so feige. Ich habe wirklich das Gefühl, sie unterstellt mich etwas oder vergleicht mich mit jemanden. Nicht nur, dass ich mich verändert habe – nein, ich will immer nur das Beste für sie. Aber das scheint sie nicht mitzubekommen. Warum?

Immer wieder sehe ich, dass sie mir den Ball zuspielt, von wegen ich müsste was für unsere Freundschaft tun. Was hat sie dafür getan? War sie für mich da als es mir schlecht ging, oder war sie nur da, wenn ich interessant war und sie Zeit hatte? Ich schreibe ihr Briefe und SMS, weil ich den Kontakt zu ihr nicht verlieren will. Für telefonieren bin ich zu feige geworden.

Mich prägen noch immer die schlechten Erfahrungen – dass wir uns gestritten haben, dass sie sich nicht mit sich reden ließ. Im Nachhinein habe ich meine Taten verurteilt. Mir war schon egal wer Recht oder Unrecht hatte. Ich wollte lieber im Unrecht sein, um sie nicht zu verärgern. Dabei wollte ich von mir aus nur immer ehrlich sein.

Was tust du denn für unsere Freundschaft, Lingxin?
Warum habe ich immer das Gefühl du würdest mir böses oder gemeines unterstellen? Aus Mails kann man keine Emotionen raus lesen, aber ich unterstelle dir nur immer Gutes und denke von jeder SMS “du meinst es nicht so”. Warum gibst du mir das Gefühl mich immer entschuldigen zu müssen?
Mir wäre es viel lieber, wenn du stattdessen einfach hundsgemein mir gegenüber wärst. Ehrlich. Dann würde ich es nicht nachtrauern, dass du mir so fern geworden bist.

Ich würde gerne wieder Teil deiner Welt sein. Ich würde dir gerne meine Welt näher bringen. Ich weiß, du bist nicht wie ich. Das ändert nichts an meinen Wünschen für dich.

Weißt du warum ich so viel gelitten habe? Weil ich einfach Klarheit haben wollte was du über mich denkst, als was du mich siehst, was du für mich empfindest. Bis jetzt habe ich nie eine Antwort bekommen die ausreicht. Immer bist du verstummt, wenn es darum ging. Ich fühle mich mittlerweile wie ein altes weggeworfenes Spielzeug. Es ist mir fast schon total egal. Ich kann den Teil von mir kaum noch leiden, der dich so mag. Der ist blöd. Einfach nur blöd! Der macht weiter, auch ohne Hoffnungen. Auch wenn der genau weißt, dass du ihn nie lieben würdest, steht er zu dir und glaubt an dich. Blödes ich!

Ich weiß nicht was mich mehr ankotzt. Mein Ich, was immer an dich glaubt, oder dein Verhalten. Wenn du mich loswerden willst, dann geht das sehr einfach.

Wenn du mich nah haben willst, dann rede wieder mit mir so frei wie früher. Ich leiste meinen Beitrag. Wenn du weißt, wie schwer ich sowas anstelle, wäre es schön wenn du mir ausnahmsweise aus hilfst.
Ich glaube nicht, dass in deiner Welt kein Platz mehr für mich ist. Vielmehr sehe ich, dass die Person die ich liebe nach und nach verschwindet. Mensch, ich bin doch nicht blind, und ich fantasiere nicht. Wenn doch, dann tue mir den Gefallen und verstoße mich, damit ich dir nie wieder schade.

Wenn du nicht tief im inneren mit mir befreundet sein magst – bringt alle Mühe dieser Welt nichts wieder einander näher zu kommen. Für mich hast du einen wichtigeren Stellenwert als mein Beruf. Wo steh ich bei dir? “Wie ein Bekannter” reicht nicht um mich zu ertragen. Dafür bin ich zu anstrengend. Erst als “Freund”, mache ich meinen Freunden größte Freude.

Sagt mir diesmal nicht, dass ich mir alles einbilde. Ich bin nicht bescheuert. Ich sehe das doch, wenn du meine Worte so verdrehst, dass du sagen kannst ich will dir schlechtes. Und wenn du es nicht so meintest – warum klingt das so? Es liegt nicht nur an mir.

Mir ist eigentlich alles egal. Alles bis auf dich.
Ich bin vielleicht dumm, so viel für dich zu empfinden…

Keiran @ 01:47
Filed under: Gedanken